Über uns

Seit Mai 2018 wird das Château de Mirande von uns, Benedikt Münch, Helena Bart, Frank Eiermann und unserer Hundedame Taya geführt.
Im Frühjahr 2018 eröffnete sich für uns ein neues Abenteuer in Frankreich. Wir beschlossen unsere Jobs in Deutschland hinter uns zu lassen und starteten das „Projekt Château“. Mit der Zeit lernten wir die Region und das Land mit all seinen spannenden Facetten kennen und lieben. Mit uns kamen auch einige Veränderungen auf das Château zu. Uns liegt es jedoch sehr am Herzen den Charme des Anwesens beizubehalten und doch eine Prise unserer Persönlichkeit miteinfließen zu lassen.

Am schönsten ist und bleibt es, unsere Pforten für neue oder bereits vertraute Gäste zu öffnen und sie an unserem Leben hier auf dem Château teilhaben zu lassen. Bei unserem entspannten Apéro am Nachmittag, besteht die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Wir freuen uns Ihnen die Vielfalt und Schönheit Burgunds nahe zu bringen und erholsame Tage auf Château de Mirande zu ermöglichen.
Bis Bald!

 

 

 

 

 

 

 

Historie

Die Ursprünge von Chateau de Mirande reichen bis ins 11. Jh. zurück, als es dem damals Bedeutenden Kloster Cluny gehörte, das überall in Europa Tochterklöster und Besitz hatte. Seine Bedeutung möge verdeutlichen, dass bis zum Bau des Petersdoms in Rom im 16. Jh. die Kirche von Cluny der größte Sakralraum der Christenheit war. Der Name „Mirande“ ist altfranzösisch und verweist auf die „schöne Aussicht“. Die nächsten Nachrichten stammen aus dem Jahr 1560, als das bescheidene Lehen gleichzeitig den Herren Pierre Bettel und Pierre Puget gehörte. Zwischen 1621 und 1625 war ein Jean de Buisson Eigentümer. Gegen 1690 ging es an den „Rechtsanwalt im Parlament“ Jacques Bordet über, dem später seine Kinder folgten. Im 18. Jh. erwarb es der Seigneur de Senozan. 1789 schließlich, dem Jahr der französischen Revolution, war ein M. Moiro Eigentümer*. Was genau sich zu dieser Zeit hier abspielte ist unbekannt, allerdings offenbaren die Baulichkeiten bei näherer Betrachtung verschiedene Hinweise. Aus der Wende vom 19. zum 20. Jh. stammt eine Postkarte mit folgender Inschrift: “Château de Mirande in Montbellet, Saône et Loire Vom Lehensgut Mirande (1763)

ist nur ein Turm übrig geblieben. Das anmutige gegenwärtige Gebäude inmitten eines grünen Parks gehört Herrn Protat, conseiller général: dieser erfüllt die Funktionen eines Unterpräfekten von Rethel und des Sekretärs von Ardèche und Maine und Loire.“

(« Du fief de Mirande (1763), il ne reste qu’une tour. La gracieuse habitation actuelle édifie au milieu d’un beau parc de verdure appartient à M. Protat, conseiller général : lequel remplit les fonctions de sous-préfet de Rethel et de secrétaire de l’Ardèche et du Maine-et-Loire. »)

1944 erwarb Baron de L’Épine das Anwesen vom Vicomte de Balorre. 2011 schließlich folgte die Familie Roser auf Mirande, die das Anwesen umfassend bautechnisch sanierte und renovierte, dabei aber seinen ursprünglichen Charakter strikt wahrte. Die jetzt entstandenen Gasträume lassen das Anwesen zum ersten Mal in seiner annähernd tausendjährigen Geschichte zu einem Ort werden, an dem aus aller Welt Liebhaber Burgunds, seiner
Geschichte, seiner Lebensart, des Weins, des Crémant und des Käses sich begegnen und austauschen.

Unterkunft

Zimmer

Die Zimmer des Haupthauses greifen in Ihrem Stil verschiedene Elemente der Historie des Château de Mirande auf und kombinieren diese mit modernen und hochwertigen Elementen. Durch eine geschickte Farbgebung und die Nutzung der architektonischen Gegebenheiten lassen sich verschiedene Stimmungen einfangen, die Ihre Zeit im Château zu etwas besonderen machen.

Fehrienwohnungen

Das Torhaus und ein Teil der Stallungen umschließen das Ferienhaus und die Ferienwohnung des Chateau Mirande. Entdecken Sie einzelne Facetten der jahrhundertealten Geschichte der Gebäude, die geduldige Schwere der Mauern die Ihre Bewohner sowohl im Sommer als auch im Winter vor den Temperaturen schützt und die Raum lassen sich frei zu entfalten.